ORTE MIT JÜDISCHEN BÜRGERN UND ZAHL DER DEPORTIERTEN

Einführung und Hinweise

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Im Mittelpunkt des Gedenkens auf dem Erinnerungsweg und am DenkOrt Aumühle stehen die Menschen, die direkt aus Unterfranken deportiert wurden. Sie lebten in etwa 140 Orten und gehörten zu 109 jüdischen Kultusgemeinden. Aus der Datenbank „Jüdisches Unterfranken“ werden Ihnen hier nach Wohnorten die Anzahl und die Namen der Deportierten mit Lebensdaten und einer kurzen Biographie angezeigt – damit Sie einen kleinen Eindruck vom Leben dieser Menschen erhalten. Nur für einen Teil von ihnen gibt es auch Fotos.

Die Zuordnung erfolgt nach dem Wohnort im Jahr 1933 – auch für nach 1933 geborene Kinder. Sie sind dem Wohnort der Eltern 1933 zugerechnet. Die Auflistung der Wohnorte für die folgenden Jahre belegt, dass viele Juden schon längst vor der Deportation ihr Zuhause verlassen mussten. An fremden Orten wurden sie in unwürdige und beengte Sammelunterkünfte gezwängt und dann von dort deportiert. Die Quellen zu den hier angezeigten Informationen und eine Stammbaumanzeige finden Sie über den Link in der Datenbank „Jüdisches Unterfranken“.

Einige aus Unterfranken deportierte Menschen lebten dort 1933 noch nicht. Sie werden unter der Ortstabelle in einer eigenen Rubrik aufgeführt. Andererseits verließen viele Personen Unterfranken und wurden später aus anderen Orten in Deutschland oder im benachbarten Ausland deportiert. Sie sind systematisch noch nicht erfasst und fehlen hier ganz. Orte, deren jüdische Bürger nicht aus Unterfranken deportiert wurden wie z. B. Lohr, tauchen unter den angezeigten Kommunen nicht auf.

Die Arbeit an der Datenbank ist noch nicht abgeschlossen. Es kann also vorkommen, dass Daten nicht oder nicht korrekt angezeigt werden. Dies bitten wir zu entschuldigen. Für Hinweise auf inhaltliche Fehler bedanken wir uns sehr herzlich.